fit und zwäg

 

FiveFingers

fit und zwäg
Barfusslaufen – immer und überall mit den Fivefingers

Der Mensch ging barfuss, bis er Schuhe erfand. Jedes Kind geht barfuss, bis es Schuhe tragen muss. Dank Robert Fliri aus Österreich, Erfinder der Fivefingers, kann man nun das Eine tun, ohne auf das Andere verzichten zu müssen, vom Gefühl her zumindest.

Der Fivefingers ist ein leichtes Teil, elastisch, aus robustem Cordura die Aussenhaut, auf der Sohle das Vibram-Logo. Für jede Zehe eine einzelne Kammer. Ansonsten nichts, keine Schnürung, kein Dämpfungskeil, kein Fersenpolster. Stattdessen eine „Fussbekleidung“, die versucht, die Funktion der Hornhaut (die wir nicht mehr haben) zu ersetzen, ohne dabei das Empfinden des Fusses oder den natürlichen Bewegungsablauf einzuschränken.

Das Gehen – welche Wohltat! Als ob nichts an den Füssen wäre. 

Jeden Stein, jedes Graspolster, Moos, Sand, Wiese, Wurzeln, alles spüren, ohne dass es weh tut. All die Sinneseindrücke, das Auge, das den Gang kontrolliert, die Füsse, die den Boden ertasten, mischen sich mit einer fernen Erinnerung: 
Wie das war, als man selbst die ersten Schritte tat, als jede Empfindung neu war und gleichzeitig alt, weil sie seit Urzeiten gespeichert ist im kollektiven Bewusstsein. 

Die Fivefingers bieten eine Möglichkeit, sich in der Mittagspause zu entspannen, die Muskulatur zu kräftigen, die Geschmeidigkeit des Bewegungsablaufes im Gelände zu trainieren. Dabei werden die Durchblutung sowie der Kreislauf angeregt und die Fuss-Reflexzonen werden auf natürliche Art massiert.

Im Laufe unseres Lebens tragen uns die Füsse 160'000 km weit, ungefähr vier mal rund um die Erde. Trotzdem vernachlässigen wir unsere Füsse oft sträflich. Wir zwängen sie in viel zu enges Schuhwerk und foltern sie mit hohen Absätzen. Übergewicht und Bewegungsmangel sorgen für zusätzliche Probleme.
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